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Leben PLUS mit uns den Weg finden

In unserer Tätigkeit als Altenpfleger, Wohnbereichsleitung, Pflegedienstleitung und Heimleitung lernten wir die Befindlichkeiten, Wünsche und Bedürfnisse der uns Anvertrauten und sich uns anvertrauenden Menschen kennen. Durch den Kontakt und den daraus unzähligen Gesprächen mit den Betroffenen, deren Angehörigen und gesetzlichen Betreuern, erhielten wir Einblick in die Problematik eines vollstationär organisierten Lebensabends. Durch diese Gespräche und unsere gesammelte Berufserfahrung wurde uns immer deutlicher, wie schwierig es in einer vollstationären Einrichtung ist, auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse des Menschen trotz guter und professioneller Pflege einzugehen. Für die individuelle Zuwendung und Tagesgestaltung fehlt es den oft hoch motivierten Mitarbeitern schlicht an Zeit, u. a. eine Folge zu eng gefasster Personalschlüssel. Die Monopolstellung der Träger, die meistens in Personalunion Essen, Betreuung und Pflege anbieten, fördern die Abhängigkeit des Bewohners und schränken seine Selbstbestimmung ein. Durch einen straff organisierten Tagesablauf, die Übernahme fast aller Tätigkeiten und krankenhausähnlichen Strukturen in den Räumlichkeiten, werden Alltagsdepressionen, Lethargie und Hospitalismus gefördert. Unterschiedlich altersbedingte Krankheits- bzw. Behinderungsbilder wirken sich zudem hinderlich auf ein gut funktionierendes Gemeinschaftsleben aus. Die »gut gemeinten« Dienstleistungen wie z. B. Essensservice, Wäschepflege, Zimmerpflege verhindern die Nutzung der Ressourcen, Erfahrungen und Fähigkeiten, die jeder Mensch egal welchen Alters in sich trägt und mitbringt.

Nach unseren Beobachtungen bedeutet der Einzug in ein Heim für den alten Menschen häufig auch der schmerzhafte Abschied der vertrauten Umgebung, einem Haus, einer, Wohnung oder eines Zimmers, von Nachbarn und häufig auch von mit gealterten Haustieren. Es bedeutet zudem aber auch, Abschied nehmen von...

  • allem was man noch leisten kann, Leistungen auf die man stolz war
  • Fähigkeiten, z. B. im hauswirtschaftlichen oder handwerklichen Bereich
  • eigenständig geplanter Tagesstruktur
  • eigenen Entscheidungen

Wir konnten erleben, dass auch pflegebedürftige Menschen, die ihren Alltag nicht mehr ohne Hilfe bewältigen können, sich sehr schwer tun mit der Entscheidung, ihren Lebensabend in einem Heim zu verbringen. Diese Entscheidung wird dann in vielen Fällen von Angehörigen oder gesetzlichen Betreuern getroffen. Gerade die direkten Angehörigen sind dadurch in den meisten Fällen massiven Gewissenskonflikten ausgesetzt.

LebenPLUS ermöglicht es, dem alten, pflege-, und hilfebedürftigen Menschen seinen Tagesablauf in seiner eigenen Wohnung selbst zu bestimmen und zu gestalten, gleich welche Krankheitsbilder vorhanden sind. Es ist uns wichtig, dem betroffenen Menschen und deren Angehörigen eine willkommene Alternative zu Pflegeheimen aufzuzeigen.